Für die meisten ist er eine Selbstverständlichkeit. Für Menschen mit einem Handicap gestaltet sich der Einkauf zu einer wahren Herausforderung und einer schier unüberwindlichen Hürde.
Das Signet barrierefrei hat noch längst nicht in allen Lebensbereichen Einzug gehalten.

Während die meisten Ämter und öffentlichen Verkehrsmittel Rollstuhl- und Behindertengerecht ausgestattet sind, kann man dieses von den Einzelhandelsgeschäften, Supermärkten, Kaufhäusern und Shopping Malls nicht immer behaupten.
Shopping wird für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zur Qual, wenn sie in den engen Kabinen ein Kleidungsstück ohne fremde Hilfe anprobieren wollen, sofern sie bis dahin vorgedrungen sind und den Kampf nicht schon im Gedränge der vollgestopften Gänge aufgegeben haben. Auch in den Einkaufszentren ist die Situation nicht viel besser. Zwischen den Tischen der Cafés, dem Piano und den präsentierten Waren ist kein Platz für den Rollstuhlfahrer. Einen Aufzug und eine entsprechende Toilette sucht er in der Regel vergeblich.
Selbst im Lebensmittelladen sind die Produkte in der Regel für Menschen mit einer Körperbehinderung, insbesondere für Rollstuhlfahrer und Kleinwüchsige nicht erreichbar. Mit relativ geringem Aufwand und mit wenigen Mitteln ließe sich die Situation für Körperbehinderte erheblich verbessern. Behindertengerechte Parkplätze- und Einkaufswagen, größere Bewegungsflächen, stufenlose Zugänge und breitere Türen würden mehr Lebensqualität, Freiheit und Selbständigkeit im Alltag garantieren.
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